© Gunda Oelmann, Geliebte Gelebte Schuhe, Schuhprojekt, 2007

Solo Exhibition

„Sich Kreuzende Wege“
Fotografie 1995 – 2015

Gunda Oelmann

Opening: Thursday, December 17, 2015, 19h (Facebook Event)
With Christoph Tannert, Künstlerhaus Bethanien
and Gunda Oelmann on the piano at 20h
Exhibition: December 18, 2015 – January 29, 2016
Finissage: Friday, January 29, 2016, 20h
with a jazz concert by Nikolaus Neuser 5tet
Entry: 15 / 12 €
Opening hours
Tue-Sat 14-18h, Thu 10-18h

Description

(there is no english description available)

Als Diplom-Textilrestauratorin dokumentiert Gunda Oelmann ihre Arbeiten mit der Kamera, woraus sich eine eigenständige Beschäftigung mit der Fotografie entwickelt hat. Sowohl der kunsthistorische Kontext, als auch das Handwerk und die jeweiligen Materialien kommen dabei besonders zur Geltung. 1994 wurde die Restaurierung des Kostüms von Marlene Dietrich zu einem Schlüsselerlebnis. Marlene Dietrich trug es 1956 (zufällig auch dem Geburtsjahr Oelmanns) im Film In 80 Tagen um die Welt.

Die Ausstellung umfasst folgende Arbeitszyklen:

  1. Marlene-Zyklus: Fotografien in Kombination mit den Dokumenten der Untersuchungen zu Material und Technik, sowie einer Materialsammlung zu biografischen Hintergründen zur Person Marlene Dietrich und der Geschichte des Films In 80 Tagen um die Welt.
  2. Gelebte, geliebte Schuhe: Die Restaurierung der Schuhe von 1711 der Aurora, Gräfin von Königsmark, einer Geliebten von August dem Starken, inspirierten zu diesem Thema. Es zeigt Fotos mit Schuhen unterschiedlicher Frauen aus dem Arbeits- und privatem Umfeld Gunda Oelmanns. Dazu entstanden Prosa- Texte von unterschiedlichen Autoren, die die Geschichte zu den Schuhen und ihren Trägerinnen erzählen.
  3. Ich als: Die Porträtfotos entstanden nach der Restaurierung eines historischen Kinderporträts.
    Kinder der Grundschule Boitzenburg in der Uckermark erlebten dabei eine Art Zeitreise, als sie konfrontiert mit berühmten Personen aus der Kunstgeschichte, sich mit der abgebildeten Person und der künstlerischen Bildgestaltung auseinandersetzten. Während des Aktes der Auseinandersetzung kristallisierte sich der Identifizierungsprozess eindrucksvoll in der Selbstinszenierung heraus. Eine Dokumentation beschreibt diesen spannenden Entstehungsprozess.
  4. Visionäre Landschaften: Monumentale Vergrößerungen, entstanden aus der Reflektion des intensiven Umgangs mit historischen Textilien.
  5. Theater:  Porträts von Schauspielstudenten  bei Probearbeiten, Kostüm- und Szenenstudien mit dem Schauspieler Jürgen Holtz vom Berliner Ensemble

Event Details

© Gunda Oelmann, Geliebte gelebte Schuhe, Schuhprojekt, 2007
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Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin, Germany

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